7. Juni 2021 / Polizeimeldungen

„sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“

Polizeipräsidium Oberbayern Nord bilanziert den Verkehrsaktionsmonat Mai

Wie berichtet, war der länderübergreifender Verkehrsaktionstag „sicher.mobil.leben – Radfahrer im Blick“ am Mittwoch, den 05.05.21, der Auftakt für das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, um im Mai gezielt Verkehrskontrollen durchzuführen und dabei schwerpunktmäßig ein Augenmerk auf „ungeschützte Verkehrsteilnehmer/-innen“ zu richten. Die Zahlen der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrenden waren im vergangenen Jahr wieder stark angestiegen.

Insgesamt kontrollierten die eingesetzten Polizeibeamt/-innen im Präsidialbereich Oberbayern Nord im Mai 5.522 Fahrzeugführer/-innen und mussten davon 1.670 beanstanden. Zu den Beanstandeten zählten wiederum 1.180 Fahrradfahrer/-innen.

Zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern zählen auch Fußgänger/-innen. Auch sie wurden im Laufe des Aktionsmonats mit besonderem Augenmerk einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurden von insgesamt 274 kontrollierten Fußgänger/-innen 86 beanstandet. Die Kontrollbeamten/-innen mussten im Laufe der Aktionszeit 34 Strafanzeigen und 240 Verkehrsordnungswidrigkeiten anzeigen sowie 1.301 Verwarnungen ausstellen. Davon wurden 936 Verstöße durch Radfahrer/-innen, 80 durch Fußgänger/-innen, 57 durch Motorradfahrer/-innen und 46 durch E-Scooter-Fahrer/-innen begangen.

Die Radler/-innen fuhren dabei meist mit einem nicht vorschriftsmäßig ausgerüsteten Gefährt, so war beispielsweise die Beleuchtung defekt oder fehlte gänzlich.  Außerdem nutzen sie teilweise verbotswidrig den Gehweg oder fuhren auf den für sie vorgesehenen Radwegen entgegen der zulässigen Fahrtrichtung.

Der am häufigsten festgestellte Verstoß bei den Fußgänger/-innen war die Missachtung des Rotlichts, die verbotswidrige Fahrbahnbenutzung und das Queren der Fahrbahn, ohne auf den Gegenverkehr zu achten.

Motorradfahrer/-innen missachteten hauptsächlich die Geschwindigkeitsbeschränkungen, führten ihren Führerschein oder Fahrzeugschein nicht mit sich und fuhren ohne eingeschaltete oder mit vorschriftswidriger Beleuchtung.

Auch bei den Kfz-Führer/-innen überwogen die Geschwindigkeitsverstöße, weiter aber auch die verbotswidrige Befahrung von Radverkehrsanlagen und die Handynutzung am Steuer.

Gegenseitige Rücksicht ist und bleibt weiterhin das oberste Gebot einer gemeinsamen Teilnahme am Straßenverkehr. Jeder Verkehrsteilnehmer, ob Fußgänger/-in, Fahrzeug- oder Kraftfahrzeugführer/-in ist dazu angehalten, auf das eigene Verhalten und auf andere – insbesondere auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer/-innen – zu achten und die Straßen Bayerns damit spürbar sicherer zu machen.

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