12. November 2019 / Gastro

Burgers do good

Wie ein Würzburger Franchisekonzept zum Vorreiter für die gesamte Branche wird.

„Ich würde ja spenden, aber…!“

Die süddeutsche Burger-Restaurant-Gruppe Burgerheart ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seit der Gründung 2016 wuchs das Franchise auf insgesamt 17 Standorte deutschlandweit – Tendenz rasant steigend. Das Geheimnis: moderne Ansprache, ein überzeugendes Gestaltungskonzept und ein abwechslungsreiches und qualitativ hochwertiges Angebot, das in der Branche seinesgleichen sucht. Vor Kurzem starteten die Würzburger ihre Initiative beyondheart, mit der sie benachteiligte Kinder weltweit unterstützen. Für jeden verkauften Burger spendet das Unternehmen nach dem 1:1-Prinzip und in Kooperation mit der Welthungerhilfe sowie Kindernothilfe eine Mahlzeit für Kinder in Not. Konsequent und ausnahmslos. 500.000 Essen sind dabei bereits in den ersten Monaten zusammengekommen. Das Ziel: Zwei Millionen Mahlzeiten sollen pro Jahr gespendet werden. Durch das Cause Related Concept hat Burgerheart für seine Kunden eine einfache Möglichkeit geschaffen, Genuss und soziales Engagement unkompliziert zu verbinden.

Hand aufs Herz, die meisten von uns dürften grundsätzlich bereit sein, Menschen in Not zu unterstützen. Allein, es fehlt oft an einfachen, niedrigschwelligen Möglichkeiten und so bleibt es viel zu oft bei der reinen Bereitschaft. „Painless Giving“ lautet ein Gebot der Stunde. Gemeint sind Angebote, die das Abgeben und Spenden alltagspraktisch und ohne persönliche Einschränkung ermöglichen. Die beyondheart-Initiative von Burgerheart setzt genau da an. Für jeden verkauften Burger, spendet Burgerheart automatisch eine Mahlzeiht für Kinder in Not. Seit Juni dieses Jahres konnten so bereits 500.000 Mahlzeiten für notleidende Kinder gespendet werden. In Zusammenarbeit mit den renommierten deutschen Hilfsorganisationen Welthungerhilfe und Kindernothilfe werden regelmäßig Projekte ausgewählt, um die Spenden möglichst effizient zu verteilen. Aktuell unterstützt die Spendenaktion ein Schulernährungs-projekt in Kenia sowie eine Initiative der Kindernothilfe, die die Versorgung von über 8.800 Kinder in Burundi nachhaltig verbessen möchte. „Unser Ziel ist es, jährlich zwei Millionen Mahlzeiten zu spenden“, erklärt Mitgründer Daniel Soriano Martinez die Ambitionen der Würzburger. „In unseren Restaurants können sich unsere Gäste in entspannter Atmosphäre selbst etwas Gutes tun“, fügt Mitgründer Mischa Steigerwald hinzu. „Wir wollten diesen Rahmen erweitern und die Power, die wir haben, dafür einsetzen, auch etwas Gutes für Menschen zu tun, die auf Unterstützung angewiesen sind. Das geht am besten konsequent und nach dem 1:1-Prinzip. Wir haben sehr viele Gespräche geführt und uns von überzeugenden Konzepten erfolgreicher Social Start-ups inspirieren lassen.“
 

EINE WÜRZBURGER ERFOLGSGESCHICHTE

Die 2016 in Würzburg gegründete Burger-Franchiseunternehmen ist inzwischen an 17 Standorten in ganz Deutschland vertreten. Jeder Standort trägt eine individuelle Handschrift entsprechend architektonischer und lokaler Besonderheiten und wird so gefühlt und tatsächlich zum Einzigen seiner Art. Burgerheart expandiert als Individualist unter den Systemern mit vier bis fünf Standorten pro Jahr. Trotz des raschen Wachstums bleibt sich das Unternehmen treu und legt großen Wert auf Qualität und Ehrlichkeit. Den Erfolg erklärt Gründer Mischa unter anderem so: „Wir sind kein Fastfood Diner sondern bieten unseren Gästen eine entspannte und hochwertige Restaurantatmosphäre. Unsere Gäste bleiben in der Regel rund anderthalb Stunden bei uns. Es war von Anfang an unser Ziel, Orte zu schaffen, an denen man sich wohlfühlt. Jedes Burgerheart-Restaurant soll ein Lieblingsladen sein, an den ich immer wieder zurückkehre, um kulinarisch Neues zu entdecken und eine gute Zeit zu verbringen.“ Die Zutaten für die abwechslungsreiche Speisekarte werden sorgfältig ausgewählt und die Lieferanten nach nachhaltigen Kriterien ausgesucht. Die
Restaurants sind zudem nahezu plastikfrei. Neben Burgern aus 100 Prozent deutsches Rindfleisch, bietet Burgerheart auch zahlreiche vegane und vegetarische Burgervariationen mit abwechslungsreichen Beilagen an. Trendzutaten und Superfoods finden dabei genauso selbstverständlich den Weg in die Rezepturen, wie Produkte aus lokalen Manufakturen.

WER STECKT DAHINTER?

Hinter der Erfolgsgeschichte stehen die beiden Gründerfeunde Mischa Steigerwald, mit jahrelanger Erfahrung im Eventmanagement sowie Daniel Soriano Martinez, der ursprünglich aus der Unternehmensberatung kommt. Mischas kreativer Kopf mit Gastronomen-Herz und Daniels Business-Know-How mit der Liebe zu Zahlen, hat die beiden zusammengeführt und schnell war entschieden was in ihrer Homebase Würzburg noch fehlt: leckere Burger wie selbstgemacht in einer Restaurantatmosphäre, die mit Freunden zum Verweilen einlädt. So wurde 2016 der erste Burgerheart in Würzburg eröffnet, dessen Konzept damals wie heute, die Gäste kulinarisch wie auch auf persönlicher Ebene überzeugt. Schon bald wurde eine zweite Filiale im nahegelegenen Wertheim und zwei weitere in Baden-Württemberg als Teil der Prime Family Unternehmensgruppe eröffnet. Mittlerweile ist Burgerheart an 17 Standorten vertreten und zählt zirka 700 Mitarbeiter. Mit der Initiative beyondheart möchten das Gründerduo ihrer sozialen Verantwortung als Unternehmen nachkommen und denen helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind.


Website: https://www.beyond-heart.com
Website: https://www.burgerheart.com

 

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