Die Bundespolizei hat in Berlin einen toten 19-Jährigen auf einem Zug der S-Bahn-Linie 1 gefunden. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass es sich um einen sogenannten S-Bahnsurfer gehandelt haben könnte, sagte eine Polizeisprecherin heute. Vermutlich sei er während der Fahrt von Hindernissen auf Kopfhöhe getroffen worden. Die Bundespolizei warnte eindringlich davor, sich an oder auf Zügen festzuhalten und auf diese Weise mitzufahren. «S-Bahnsurfen ist lebensgefährlich», betonte die Sprecherin. Insbesondere bei jungen Menschen komme es aber immer wieder vor, dass sie es dennoch versuchten, etwa als Mutprobe.
Bildnachweis: © Christoph Soeder/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
19-Jähriger stirbt mutmaßlich beim S-Bahnsurfen
War es eine Mutprobe oder war er einfach auf der Suche nach Adrenalin? Das ist noch unklar. Fakt ist: S-Bahnsurfen ist lebensgefährlich und endete in diesem Fall tödlich.
Meistgelesene Artikel
- 25. Februar 2026
Sexuell motivierter Übergriff am Bahnhof Pfaffenhofen – Kriminalpolizei Ingolstadt sucht Zeugen
Polizeimeldung
- Zeugenaufruf der Kriminalpolizei
- 20. Februar 2026
Viertes Todesopfer nach Lawinen in Österreich
In den Tiroler Bergen gehen zahlreiche Lawinen ab. Vielfach wurde nach Verschütteten gesucht. Am Abend starb eine verletzte Person im Krankenhaus.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. März 2026
Vergewaltigung in Jugendzentrum? Zunächst keine Anzeige
Erst als sich das Opfer einer Polizistin anvertraut, kommt der Fall ans Licht: Eine mutmaßliche Vergewaltigung in einem Jugendzentrum blieb offensichtlich lange ungemeldet. Was sind die Gründe?
Ein Schweizer Linienbus brennt völlig aus. Sechs Menschen sind tot, fünf teils schwer verletzt. Was ist bislang über den mutmaßlichen Täter bekannt?
Noch eindringlicher als zuvor fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident ein Social-Media-Verbot für junge Menschen. Warum Deutschland aus seiner Sicht eine «schwere Sünde» begangen hat.










