29. April 2021 / Aktuelles aus der Region 10

„Luca-App“ auch für Ingolstadt

Änderung der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Mit der Änderung der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die heute in Kraft getreten ist, hat der Freistaat die Rechtsgrundlage für den Einsatz der „Luca-App“ geschaffen, die eine Abfrage und Speicherung der entsprechenden Daten vorsieht, um die Kontaktaufnahmemöglichkeiten der Gesundheitsämter zu verbessern.

Die technischen Voraussetzungen, also die Anbindung der Luca-App an das EDV-System des Ingolstädter Gesundheitsamtes sind bereits geschaffen. Damit kann die App zur Kontaktnachverfolgung jetzt auch in Ingolstadt von Betreibern, Gästen und Bürgern genutzt werden, wozu die Stadt Ingolstadt aufruft.

Die „Luca-App“ kann die bisherige (analoge) Kontaktdatenerfassung in Betrieben ersetzen und vereinfacht im Bedarfsfall die Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt. Durch die direkte Anbindung an das Gesundheitsamt wird mehrdimensionales Tracing und schnellere Clustererkennung möglich, Infektionsketten werden so schnell erkannt und gestoppt.

Betreiber und Gäste profitieren von einer bequemeren Handhabung durch QR-Codes. Durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung der Daten behalten die Nutzer immer die Datenhoheit.

Und so funktioniert´s:

1. „Luca-App“ kostenfrei in den gängigen App-Stores downloaden.
2. Nach einmaliger Angabe der Kontaktdaten erstellt die App permanent ändernde, persönliche QR-Codes für die Nutzer und verschlüsselt diese.
3. Veranstalter und Betreiber scannen den QR-Code und verschlüsseln ihn zusätzlich mit dem Veranstalterschlüssel. Sie können die Daten ihrer Gäste nicht auslesen.
4. Der Datensatz wird unlesbar und doppelt verschlüsselt auf einem sicheren Server gespeichert und spätestens nach 30 Tagen gelöscht.
5. Im Fall einer Infektion können die Nutzer ganz einfach ihre Historie in der App mit dem Gesundheitsamt teilen. Veranstalter und Betreiber werden vom Gesundheitsamt informiert und gebeten, die relevanten Check-Ins im „Luca“-System freizugeben. Ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt kann die QR-Codes entschlüsseln und Kontaktpersonen informieren.

Die „Luca-App“ kann überall dort eingesetzt werden, wo Menschen zusammenkommen. Wo eine Dokumentationspflicht vorgeschrieben ist, ersetzt die App die analoge, handschriftliche Kontaktdatenerfassung. Die App kann aber auch von Firmen, Geschäften, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und Dienstleistern eingesetzt werden. Auch für private Treffen kann die App als Gedächtnisstütze genutzt werden (private Treffen werden nicht mit dem Gesundheitsamt geteilt).

Die Vorteile:

Betreiber, Firmen, Einrichtungen, Veranstalter, Vereine und Dienstleister können mit der „Luca“-App eine einfache und sichere digitale Kontaktdatenerfassung anbieten.

Gäste und Bürger können ihre Anwesenheit einfach, bequem und anonym dokumentieren.

Gesundheitsämter können Infektionsketten sicher und mit wenigen Klicks lückenlos nachverfolgen, das spart Zeit und entlastet das Personal.

 

Quelle : www.ingolstadt.de

Meistgelesene Artikel

Blitzermarathon am 21. und 22. April 2021
Aktuelles aus der Region 10

Geschwindigkeitskontrollen an rund 2.100 Messstellen in Bayern

weiterlesen...
Einbruch in Kindergarten
Polizeimeldungen

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Ingolstadt

weiterlesen...
Exhibitionist belästigt junge Frau
Polizeimeldungen

Kripo Ingolstadt sucht nach Zeugen

weiterlesen...