Der Taschenturm gehört zur Ingolstädter Stadtmauer. Er ist ein Nebentor davon.
Der Name leitet sich warscheinlich von den Dachtaschen für das Satteldach ab.
Er wurde im Jahr 1390 erbaut und ist bis heute noch größtenteils erhalten.
Das Gebäude hat fünf Geschosse und ist das höchste Tor der Stadtmauer.
Der Taschenturm hatte verschiedene Nutzen, er wurde als Henkerswohnung und als Stadtgefängnis genutzt.
Am Ende des 16. Jahrhunderts wurden im Taschenturm Folterungen vorgenommen, bei denen auch der
bayerische Kurfürst Maximilian I. anwesend war und der sich bei seinem Vater, Wilhelm V. über die laschen Methoden bei den Verhören in Ingolstadt beklagte.
Die ehemalige Brücke zum Taschenturm über den damals vorhanden Wassergraben, ist heute nicht mehr erhalten.












