5. Februar 2026 / Regionale Politik

Situation der Beleghebammen am Ingolstädter Klinikum

Pressemitteilung

Situation der Beleghebammen am Ingolstädter Klinikum 

Die Arbeits- und Einkommenssituation von Beleghebammen am Ingolstädter Klinikum steht derzeit im Fokus der politischen Diskussion. Hintergrund ist der neue Hebammenhilfevertrag, dessen Auswirkungen zuletzt unter anderem im Bayerischen Rundfunk thematisiert wurden.

Nach Angaben des Deutschen Hebammenverbands führen die vertraglichen Änderungen zu finanziellen Einbußen von rund 20 Prozent. Darauf verweist Sylvia Schwarz, Kandidatin für den Ingolstädter Stadtrat. Die Kürzungen hätten spürbare Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der freiberuflich tätigen Beleghebammen.

Auch die Stadträte Witty und Dr. Böhm äußern sich besorgt. Die genannten Einkommensverluste seien erheblich und könnten dazu führen, dass berufliche Existenzen gefährdet werden. Gleichzeitig steige der Druck auf die geburtshilfliche Versorgung, da Beleghebammen eine zentrale Rolle in der Betreuung von Schwangeren und Gebärenden einnehmen.

Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Stadtratsfraktion das Thema in die Fragestunde der Stadtratssitzung am 11. Februar 2026 eingebracht. In ihrer Anfrage richtet sich die Fraktion an das Ingolstädter Klinikum mit der Frage, welche einfachen und kostengünstigen Maßnahmen ergriffen werden können, um die Situation der Beleghebammen zu verbessern. Zudem möchte die Fraktion wissen, wie das Klinikum die mittel- bis langfristige Versorgungssituation in der Geburtshilfe einschätzt.

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