Pressemitteilung
Landtagsanfrage zeigt Kriminalitätslage in Ingolstadts Bussen auf
Ingolstadt, 26. November 2025 – Eine parlamentarische Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Oskar Lipp an die Bayerische Staatsregierung vom 23. Oktober 2025 liefert neue Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung in Ingolstadts Stadtbussen. Demnach wurden seit dem Jahr 2020 insgesamt 537 Straftaten mit Tatörtlichkeit „Bus“ erfasst.
Aus der Antwort des Innenministeriums geht hervor, dass der Anteil nicht-deutscher Tatverdächtiger in den vergangenen fünf Jahren zwischen 57 und 63 Prozent lag. Die detaillierten Jahreswerte zeigen für 2024 einen Anteil von 60,3 Prozent, für 2023 60,0 Prozent, für 2022 60,8 Prozent, für 2021 63,4 Prozent und für 2020 57,4 Prozent.
Die Auswertung listet zudem Tatverdächtige nach Altersgruppen und Geschlecht auf. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 78 Tatverdächtige registriert, davon 65 männliche und 13 weibliche Personen. Auch in den Vorjahren lagen die Gesamtzahlen zwischen 68 und 95 Tatverdächtigen pro Jahr.
Landtagsabgeordneter Oskar Lipp kommentiert die Ergebnisse wie folgt:
„Oft kann man hören, dass sich die objektive Sicherheitslage in Ingolstadt nicht verschärft habe. Tatsächlich handelt es sich hier um eine irreführende Behauptung. Die Kriminalität stagniert seit Jahren auf hohem Niveau. Die Antwort auf meine Anfrage zeigt, dass der Anteil nicht-deutscher Tatverdächtiger konstant bei rund 60 Prozent liegt.“
Weiter erklärte Lipp, dass seiner Ansicht nach das Sicherheitsempfinden vieler Bürger nicht auf Medienberichterstattung, sondern auf alltäglichen Erfahrungen basiere:
„Es ist infam, den Bürgern zu unterstellen, sie würden nur an unbegründeten Ängsten leiden. Die Anfrage zur Buskriminalität zeigt einmal mehr: Der zunehmende Verlust der inneren Sicherheit ist eine Realität, der wir uns stellen müssen.“
Die vollständige Antwort der Staatsregierung umfasst neben den statistischen Jahresübersichten auch Aufschlüsselungen nach Alterskohorten und Deliktsarten.










