Ingolstadt – Die vollständige Digitalisierung des Antragsverfahrens für Sozialwohnungen bei der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) sorgt aktuell für Diskussionen. In einer Sitzung der Kommission für Seniorenarbeit wurde bekannt, dass entsprechende Anträge nur noch digital eingereicht werden können. In der Folge suchen zunehmend Menschen Unterstützung bei sozialen Einrichtungen wie der Caritas, da sie mit dem digitalen Verfahren Schwierigkeiten haben.
Stadtrat Georg Niedermeier von der UWG-Stadtratsfraktion stellt deshalb die Frage, ob es richtig und angemessen ist, dass die GWG ausschließlich digitale Anträge entgegennimmt. Er hat hierzu eine offizielle Anfrage an Oberbürgermeister Dr. Christian Kern eingereicht, die in der kommenden Stadtratssitzung beantwortet werden soll.
Niedermeier weist darauf hin, dass insbesondere ältere Menschen oder Bürgerinnen und Bürger ohne ausreichende technische Kenntnisse oder Ausstattung benachteiligt werden könnten. Ziel der Anfrage ist es, Transparenz zu schaffen und zu prüfen, ob zusätzliche analoge Wege notwendig sind, um eine barrierefreie Antragstellung zu gewährleisten.










