30. April 2026 / Regionale Politik

CSU-Kreisverband Ingolstadt zum Austritt von Dr. Dorothea Deneke-Stoll aus Partei und Fraktion

CSU Kreisverband Ingolstadt Pressemitteilung

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Der CSU-Kreisverband Ingolstadt nimmt den Austritt von Dr. Dorothea Deneke-Stoll aus Partei und Stadtratsfraktion mit Bedauern zur Kenntnis.

Dr. Deneke-Stoll hat über viele Jahre hinweg engagiert und fachlich fundiert für die Stadt Ingolstadt gearbeitet. Für diesen Einsatz sowie ihre Kompetenz spricht der CSU-Kreisverband ihr ausdrücklich Dank und Anerkennung aus.

Gleichzeitig wird klargestellt, dass der Schritt von Dr. Deneke-Stoll aus eigener Entscheidung erfolgte. Zu keinem Zeitpunkt bestanden Bestrebungen, sie aus der Partei oder der Fraktion zu drängen. Im Gegenteil: Dr. Deneke-Stoll war in allen maßgeblichen Gremien vertreten und hätte weiterhin vielfältige Möglichkeiten gehabt, ihre Erfahrung und Expertise in die politische Arbeit einzubringen.

Die Nicht-Nominierung als Kandidatin für das Amt der Zweiten Bürgermeisterin war kein Ausdruck von Misstrauen gegenüber ihrer Person oder ihrer bisherigen Arbeit. Vielmehr handelte es sich um eine demokratische Entscheidung zwischen mehreren hervorragend geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Die Auswahl aus einem breiten Feld qualifizierter Persönlichkeiten wird als Ausdruck innerparteilicher Stärke und gelebter Demokratie bewertet.

Die Entscheidung für Franz Wöhrl als Bürgermeisterkandidaten wird auch von Dr. Deneke-Stoll selbst als gute Lösung bewertet. Dies unterstreicht, dass in zentralen politischen Fragen weiterhin ein gemeinsames Verständnis für die Entwicklung der Stadt besteht.

Die in ihrer persönlichen Erklärung geschilderten Wahrnehmungen zu innerparteilichen Diskussionen werden ernst genommen. Als Volkspartei versteht sich die CSU als Kraft, die unterschiedliche Positionen integriert und einen respektvollen, sachorientierten Diskurs führt. Daran wird kontinuierlich gearbeitet.

Ungeachtet des Austritts respektiert der CSU-Kreisverband Ingolstadt die Entscheidung von Dr. Deneke-Stoll, ihr Mandat weiterhin wahrzunehmen und sich für das Wohl der Stadt einzusetzen. Für ihre zukünftige politische und persönliche Arbeit werden ihr alles Gute gewünscht.

Der CSU-Kreisverband Ingolstadt bleibt seinem Anspruch treu, als starke, werteorientierte bürgerliche Kraft der Mitte Verantwortung für Ingolstadt zu übernehmen – geschlossen, konstruktiv und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.