30. Juni 2026 / Regionale Politik

FW-Fraktion fordert vollständige Transparenz zum Hämerbau und Festsaal

Pressemitteilung der FREIEN WÄHLER Stadtratsfraktion

Politische News

Die Zukunft des Hämerbaus und des Festsaals des Stadttheaters entwickelt sich zu einer der größten kultur- und finanzpolitischen Entscheidungen der kommenden Jahre.

Die FW-Stadtratsfraktion fordert deshalb vollständige Transparenz über die Ursachen der Schließung und hat einen entsprechenden Antrag eingebracht.

Die Freien Wähler verlangen, dass dem Stadtrat sämtliche Gutachten, Prüfberichte und Stellungnahmen zum baulichen Zustand des Gebäudes vorgelegt werden. Außerdem soll die Verwaltung offenlegen, wann welche Mängel festgestellt wurden, welche Konsequenzen daraus gezogen wurden und welche Möglichkeiten bestehen, den Theater- oder Festsaalbetrieb zumindest teilweise wieder zu ermöglichen.

Nach Auffassung der FW-Fraktion kann der Stadtrat nur dann seiner Verantwortung gerecht werden, wenn alle Fakten offen auf dem Tisch liegen.

Fraktionsvorsitzender Hans Stachel macht deutlich:
„Es geht hier nicht um irgendein Gebäude, sondern um Millionen Euro Steuergeld und einen bedeutenden Kulturstandort unserer Stadt. Wer vom Stadtrat weitreichende Entscheidungen erwartet, muss ihm auch sämtliche Entscheidungsgrundlagen vorlegen. Alles andere wäre weder transparent noch verantwortungsvoll.“
Die FW-Fraktion betont ausdrücklich, dass sie keine Vorfestlegung auf eine bestimmte Lösung treffen wolle. Zunächst müsse nachvollziehbar sein, welche Schäden tatsächlich vorliegen, seit wann diese bekannt sind und welche Sanierungs- oder Nutzungsmöglichkeiten realistisch bestehen.

FW-Stadtrat Stefan König betont:
„Untersuchungen wurden vom Stadtrat längst beauftragt und hoffentlich auch gemacht.“
„Vertrauen entsteht durch Offenheit. Bevor über Planungen und Sanierungen diskutiert wird, brauchen wir Klarheit statt Spekulationen.“
Mit ihrem Antrag wollen die Freien Wähler eine sachliche Debatte ermöglichen und sicherstellen, dass die anstehenden Entscheidungen auf einer belastbaren Faktenbasis getroffen werden.

 

Foto: Erich Reisinger

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