Polizei kontrolliert Schulwege: 19 Verstöße in Ingolstadt festgestellt
Zum Schuljahresbeginn hat das Polizeipräsidium Oberbayern Nord verstärkt die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht rund um Schulen und Kindergärten kontrolliert. Auch in Ingolstadt wurden dabei mehrere Verstöße festgestellt.
Zwischen dem 15. und 18. September führte die Polizei im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord gezielte Kontrollen durch. Im Fokus standen insbesondere Schulen, Kindergärten und stark frequentierte Schulwege.
Insgesamt wurden dabei 569 Verstöße gegen verschiedene gesetzliche Bestimmungen geahndet und 478 Verkehrsteilnehmer beanstandet. In 85 Fällen war ein Bußgeld von mindestens 60 Euro fällig.
Besonderes Augenmerk legte die Polizei auf die Sicherung der Fahrzeuginsassen: 94 Personen waren während der Fahrt nicht angeschnallt. Zudem wurden 54 Kinder festgestellt, die entweder überhaupt nicht oder nicht ordnungsgemäß gesichert waren.
19 Verstöße gegen Gurt- und Kindersicherung in Ingolstadt
Auch in der Stadt Ingolstadt stellte die Polizei entsprechende Verstöße fest. Bei den Aktionstagen wurden hier 14 Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie fünf Verstöße bei der Kindersicherung registriert.
Regional verteilten sich die Verstöße wie folgt:

Auffällig waren laut Polizei außerdem erneut verbotswidriges Parken und Halten sowie blockierte Busspuren im unmittelbaren Umfeld von Schulen und Kindergärten. Bereits bei den Kontrollen in den Vorjahren seien diese Probleme festgestellt worden.
Die Schulwegsicherheit ist Teil des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord kündigte an, die Kontrollen und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit auf den Schulwegen auch nach den Aktionstagen fortzuführen.
Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord









