Gerade in der dunkleren Jahreszeit können Kinder im Straßenverkehr schnell übersehen werden. Die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Maurus-Gerle-Schule in Karlshuld sind deshalb künftig deutlich sichtbarer unterwegs: Sie wurden mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen ausgestattet.
Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger ist zum Start in die Schulzeit vieles neu. Dazu gehört auch der tägliche Schulweg, der gerade bei Dunkelheit, schlechtem Wetter und viel Verkehr besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen, arbeitet die AOK Ingolstadt auch in diesem Jahr mit der Landesverkehrswacht Bayern zusammen. Gemeinsam wurden die ABC-Schützen der Maurus-Gerle-Schule in Karlshuld mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen ausgestattet.
Reflektoren machen einen deutlichen UnterschiedWie wichtig gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist, zeigen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Personen in dunkler Kleidung sind aus einem Fahrzeug heraus erst aus einer Entfernung von etwa 25 Metern zu erkennen. Helle Kleidung erhöht die Sichtbarkeit bereits auf rund 50 Meter.
Mit Reflektoren steigt die Entfernung sogar auf bis zu 160 Meter.
Gerade bei Kindern kann dies entscheidend sein. Sie können Verkehrssituationen häufig noch nicht so gut überblicken wie Erwachsene und reagieren spontaner und impulsiver. Die Kreisverkehrswacht Neuburg-Schrobenhausen empfiehlt deshalb, die reflektierenden Sicherheitsüberwürfe nicht nur auf dem Weg zur Schule, sondern generell im Straßenverkehr zu tragen.
Bereits mehr als 750.000 Kinder ausgestattetDie Aktion hat inzwischen Tradition: Seit sieben Jahren arbeiten die AOK Bayern und die Landesverkehrswacht Bayern zusammen, um Erstklässler im Straßenverkehr besser sichtbar zu machen.
Allein in diesem Schuljahr erhalten bayernweit rund 100.000 Schulanfängerinnen und Schulanfänger einen Sicherheitsüberwurf. Seit Beginn der gemeinsamen Aktion wurden bereits mehr als 750.000 Kinder damit ausgestattet.
Bei der Übergabe in Karlshuld waren neben den Schülerinnen und Schülern auch Rainer Seefried, Rektor der Maurus-Gerle-Schule, Heinz-Jürgen Schermbach von der Kreisverkehrswacht Neuburg-Schrobenhausen sowie Ulrich Resch, Direktor der AOK Ingolstadt, dabei.
Quelle: AOK Bayern – Direktion Ingolstadt
Foto: Rainer Stegmayr









