Der geplante Aufstieg von US-Freeclimber Alex Honnold auf den mehr als 500 Meter hohen Wolkenkratzer Taipeh 101 ist um einen Tag auf Sonntag (09.00 Uhr Ortszeit, 02.00 MEZ) verschoben worden. «Weil es regnet», erklärte der 40 Jahre alte US-Amerikaner in einem kurzen Video bei Instagram. Statt sich auf der Spitze des 508 Meter hohen Wolkenkratzers feiern zu lassen, saß er mit Blick auf den Taipeh 101 drinnen im Trockenen. Sie seien angewiesen auf die «Gnade der Natur». Zuvor hatte Netflix die Verschiebung mitgeteilt. Der Streaming-Dienst will die Aktion live übertragen. Die Entscheidung sei aus Sicherheitsgründen wegen schlechter Wetterbedingungen getroffen worden, hieß es. Er werde ein bisschen wandern und sich einen netten Tag machen, kündigte Honnold an. Er hoffe, dass er beim nächsten Versuch die Gelegenheit bekomme, auf den Taipeh 101 zu klettern. «Hoffen wir, dass das Wetter gut wird.» Seit rund zweieinhalb Monaten bereitet sich der 40-jährige Honnold auf den Aufstieg des Hochhauses vor. «Skyscraper live» nennt Netflix das Spektakel. Insbesondere die Live-Übertragung der waghalsigen Aktion hatte bereits für Kritik gesorgt. Zu seiner Fertigstellung 2004 war der Taipeh 101 der höchste Wolkenkratzer der Welt. Mittlerweile wurde er vom Burj Khalifa in Dubai mit knapp 830 Metern Höhe abgelöst, der Taipeh 101 rangiert aktuell auf dem elften Platz der höchsten Gebäude der Welt.Honnold: «Hoffen wir, dass das Wetter gut wird.»
Bildnachweis: © Corey Rich/Netflix/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Taipeh 101: Waghalsiger Wolkenkratzer-Aufstieg verschoben
Der US-Freeclimber Alex Honnold will ohne Absicherung auf den berühmtesten Wolkenkratzer Taiwans klettern. Nun musste die Aktion wegen schlechten Wetters verschoben werden.
Meistgelesene Artikel
- 10. Juni 2026
PUBLIC VIEWING ÜBERSICHT WM2026
Die große WM-2026-Public-Viewing-Übersicht für Ingolstadt und die Region ist da!
Schanzer News
- 19. Mai 2026
15.000 Euro für die ambulante Pflege in Ingolstadt
Pressemitteilung Caritas
Weitere Artikel derselben Kategorie
An neun Prozesstagen hat der Chef einer Firma ausgesagt, die für die Entführung der Block-Kinder verantwortlich sein soll. Nach Abschluss der Zeugenaussage wählen die Verteidiger scharfe Worte.
- 17. Juni 2026
80 Messerstiche: 14-Jährige wegen Mordes verurteilt
Ein Besuch auf dem Friedhof endet für eine 64 Jahre alte Frau mit dem Tod. Ein Mädchen, das mit psychischen Problemen kämpft, war auf Opfersuche - und stach immer wieder zu.
- 17. Juni 2026
Zugbegleiterin von Fahrgast attackiert
Ein 36-jähriger Fahrgast hat in einem Regionalzug eine Zugbegleiterin ins Gesicht geschlagen. Laut Polizei hatte sie ihn auf das Rauchverbot hingewiesen.










