Schock im morgendlichen Berufsverkehr in Bangkok: Direkt vor einem Krankenhaus ist in der thailändischen Hauptstadt eine Straße plötzlich eingestürzt und hat ein riesiges Loch in die Erde gerissen. Der enorme Krater erstreckte sich über eine Fläche von 30 mal 30 Metern und war 50 Meter tief, wie die Zeitung «Bangkok Post» unter Berufung auf lokale Behörden berichtete. Fotos und Videos von dem spektakulären Unglück gingen im Internet viral. Darauf war zu sehen, wie Autos schnell den Rückwärtsgang einlegten und Menschen fortrannten, um sich in Sicherheit zu bringen, während weitere Teile der Straße in das Loch stürzten. Das Unglück ereignete sich unmittelbar über einer im Bau befindlichen Haltestation einer neuen U-Bahn-Linie. Zwei Strommasten sowie ein Abschleppwagen der Polizei stürzten in das Erdloch, als sich der Krater ausweitete. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. Dennoch ließen die Behörden Tausende Patienten aus angrenzenden Gebäuden des Krankenhauses sowie Bewohner benachbarter Apartments vorsorglich evakuieren. Der Betrieb des Vajira-Hospitals im zentralen Bezirk Dusit war derweil eingeschränkt: Ambulante Behandlungen wurden ausgesetzt, stationäre Patienten jedoch weiter versorgt. Das Gebäude selbst soll aber intakt sein. Der Zeitung «The Nation» zufolge kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus in der Region. Die Behörden versuchten, das Gebiet um das Erdloch herum zu stabilisieren - vor allem mit Blick auf mögliche Regenfälle, durch die noch mehr Erde in den Krater gelangen könnte. Was das Unglück auslöste, war zunächst noch unklar.Arbeiten an U-Bahn als Ursache?
Krankenhausbetrieb eingeschränkt
Bildnachweis: © Sakchai Lalit/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Spektakulärer Straßeneinsturz in Bangkok: riesiger Krater
In Bangkok gibt plötzlich die Erde nach und reißt einen riesigen Krater in die Straße. Tausende werden evakuiert, es kommt zu Verkehrschaos. Die spektakulären Bilder gehen viral.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Claudia aus Wettstetten kämpft gegen unheilbaren Brustkrebs. Gemeinsam hilft die Region ihr und ihrer Tochter in dieser schweren Zeit. ❤️
AOK Pressemitteilung
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. September 2026
Vulkanausbruch in Indonesien: Flughäfen weiter geschlossen
Sein «Vater» sorgte einst für die lauteste jemals aufgezeichnete Explosion. Nun bringt der «Sohn» Anak Krakatau mit einem weiteren Vulkanausbruch den Flugverkehr in Indonesien durcheinander.
- 7. September 2026
Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung
Toxischer Rauch, steigende Ozonwerte: Hitzewellen und Brände sind ein Problem für die Luftqualität – auch fern der Brandherde.
- 7. September 2026
Abschied von König Harald V.: So läuft die Beisetzung ab
Ganz Norwegen - und Europa - nimmt Abschied: Zum Begräbnis von König Harald V. reisen Royals und Staatschefs an, Tausende säumen die Straßen. Oslo steht vor einem historischen Kraftakt.









