25. Juni 2023 / Aus aller Welt

Mindestens vier Badetote am Wochenende in Deutschland

Angesichts mehrerer Badeunfälle hatte die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gerade erneut vor den Gefahren beim Baden gewarnt. Am Wochenende kam es zu mehreren tödlichen Unfällen.

Einzelne Wolken ziehen über einen Badesee hinweg.

Mehrere Menschen sind am Wochenende in Deutschland beim Baden ums Leben gekommen.

In Niedersachsen in der Gemeinde Bakum nördlich von Osnabrück starb laut Polizei ein 52 Jahre alter Mann in einem Baggersee. Seine Begleiterin, eine 60 Jahre alte Frau, trieb ebenfalls leblos im See, konnte aber von Rettungskräften reanimiert werden. In dem See ist Baden ausdrücklich verboten, wie dort auf Schildern zu lesen ist. In Münster ertrank am Nachmittag ein 32-jähriger Mann im Dortmund-Ems-Kanal.

In Nordrhein-Westfalen hatte es bereits am Samstag Todesopfer gegeben: In einem Baggersee in Issum bei Duisburg starb der Polizei zufolge ein 86-Jähriger, der Abkühlung gesucht hatte. Einsatzkräfte bargen seinen Leichnam am Samstagmittag nach einer Suchaktion, bei der den Angaben nach auch eine Polizeidrohne zum Einsatz kam. Im nahe gelegenen Kerken starb eine 73 Jahre alte Schwimmerin bei einem Badeunfall im Naturfreibad Eyller See.

In Düsseldorf wurden am Samstag drei junge Männer im Rhein von einem Sog erfasst und mitgerissen. Ein 22-Jähriger trieb ab und konnte zunächst nicht gefunden werden. Angesichts mehrerer tödlicher Badeunfälle in jüngster Zeit hatte die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erneut vor den Gefahren beim Baden gewarnt.


Bildnachweis: © Christoph Schmidt/dpa
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