17. Mai 2026 / Aus aller Welt

Kurz vor Fußball-WM: Zehn Tote bei Angriff in Mexiko

Ein bewaffneter Angriff in Mexiko fordert zehn Todesopfer – darunter Kinder. Was über die Hintergründe knapp einen Monat vor der Fußball-WM bekannt ist.

In Mexiko sind viele Regionen von der Gewalt der Drogenkartelle geprägt. (Symbolbild)

Wenige Wochen vor Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft sind im Co-Gastgeberland Mexiko zehn Menschen, darunter drei Kinder, bei einem bewaffneten Angriff getötet worden. Der Vorfall ereignete sich in der kleinen Gemeinde Tehuitzingo, wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Puebla mitteilte. Hintergrund dürfte demnach ein Familienstreit sein.

Zu den Opfern in Tehuitzingo zählen Medienberichten zufolge ein 14- und ein 10-Jähriger sowie ein Baby. Alle seien in einem Haus mit Kopfschüssen und gefesselt entdeckt worden, berichtete der TV-Sender N+. Die meisten von ihnen sollen Angehörige einer Familie gewesen sein.

Der Ort liegt rund 200 Kilometer südlich des Aztekenstadions in Mexiko-Stadt entfernt, in dem am 11. Juni das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika stattfindet. Die Regierung hat eine Sicherheitsgarantie für die WM abgegeben. Zwar sind viele Regionen in Mexiko von der Drogenkriminalität geprägt, die Hauptstadt selbst zählt jedoch nicht zu den gefährlichsten Städten im Land.


Bildnachweis: © Martin Urista/AP/dpa
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