12. Juni 2025 / Aus aller Welt

Flugzeugabsturz in Indien: Was wir wissen - und was nicht

Ein Passagierflugzeug stürzt auf dem Weg von Indien nach Großbritannien ab. Was bisher bekannt ist.

Such- und Rettungsteams sind im Einsatz.

Im Westen Indiens ist ein Passagierflugzeug der Air India abgestürzt. Viele Menschen sterben. Was bisher bekannt ist - und was nicht.

Was wir wissen

  • Opfer: Fast alle Menschen im Flugzeug sind bei dem Absturz gestorben. 241 Menschen an Bord seien ums Leben gekommen, teilte die Fluggesellschaft Air India auf der Nachrichtenplattform X mit. Ein Passagier habe das Unglück überlebt und werde in einem Krankenhaus behandelt. Wie viele Menschen bei dem Absturz der Maschine in ein Wohngebiet am Boden getötet wurden, war zunächst unklar. Die Polizei sprach zunächst von insgesamt 40 Verletzten.
  • Absturz: Das Flugzeug stürzte Medienberichten zufolge kurz nach dem Abflug in der Nähe des Flughafens der Millionenstadt Ahmedabad ab. Auf Fotos sind Trümmerteile zwischen Gebäuden und in einem Gebäude zu sehen.
  • Passagiere: 169 Passagiere haben laut Air India die indische Staatsangehörigkeit, 53 die britische, 7 die portugiesische und 1 Person die kanadische. Die indische Nachrichtenagentur ANI berichtete, es handle sich um 230 Passagiere und 12 Crew-Mitglieder.
  • Flug: Flug AI171 startete laut der Fluggesellschaft Air India um 13.38 Uhr (Ortszeit) in Ahmedabad nach London. Eingesetzt wurde demnach eine Boeing 787-8.
  • Ablauf: Erste Daten des sogenannten ADS-B-Systems, das im Sekundentakt Daten zu Position, Geschwindigkeit und Flughöhe liefert, zeigen laut Daten des Flugzeugtrackers «Flightradar24», dass das Flugzeug bis auf eine barometrische Höhe von 625 Fuß (190 Meter) gestiegen war und dann nach unten segelte.
  • Absturzort: Ein von der indischen Behörde für Industriesicherheit auf X veröffentlichtes Foto zeigt, wie das Heck des Flugzeugs waagerecht aus einem Gebäude herausragt. Es handelt sich um ein Wohnheim für Doktoren, wie ein Polizist Medien vor Ort sagte. Der indische Sender NDTV berichtete, mindestens fünf Medizinstudenten seien ums Leben gekommen, als ein Teil oder Teile der Unglücksmaschine auf ihre Unterkunft gefallen seien.
  • Ort: Ahmedabad liegt im Westen Indiens und ist eine der größten Städte des Landes. Bei der Volkszählung 2011 lebten dort 5,6 Millionen Menschen.

Was wir nicht wissen

  • Ursache: Weshalb das Flugzeug abstürzte, ist unklar.
  • Opfer: Wie viele Menschen insgesamt durch das Unglück gestorben sind, ist bisher nicht bekannt.
  • Flugzeug: Laut «Flightradar24» war für den Flug die elf Jahre alte Boeing 787-8 mit der Kennzeichnung VT-ANB eingeplant - offiziell bestätigt war dieses Detail zunächst nicht. Der Dreamliner sollte demnach um 13.10 Uhr starten und um 18.25 Uhr (jeweils Ortszeit) in London landen. 

Bildnachweis: © Ajit Solanki/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Frau in Ingolstadt erstochen – Söhne greifen ein
Aus aller Welt

Mit einem Messer wird eine Frau in Ingolstadt auf offener Straße tödlich verletzt – der Verdächtige ist laut Polizei ihr Ex-Partner. Ihre beiden Söhne sollen noch versucht haben, den Mann abzuhalten.

weiterlesen...
CSU initiiert Crowdfunding-Plattform für Ingolstadt
Aktuelles aus der Region 10

Neue Initiative heimat-hilft.de soll Vereine, Schulen, Kindergärten und Co. mit Unterstützern und Sponsoren zusammenbringen

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Sohn von Rob und Michele Reiner wegen Mordes angeklagt
Aus aller Welt

Der gewaltsame Tod des «Harry und Sally»-Regisseurs Rob Reiner und seiner Frau Michele schockt nicht nur die Filmwelt. Der Sohn des Paares wird wegen zweifachen Mordes angeklagt.

weiterlesen...
Bewaffnet mit Macheten - Männer überfallen Tankstelle
Aus aller Welt

Zwei Männer bedrohen eine Tankstellenmitarbeiterin mit Buschmessern und erbeuten eine unbekannte Summe Bargeld. Weniger einschüchternd als ihre Waffen sind die Fluchtfahrzeuge der Täter.

weiterlesen...
DLRG: «Hundertfach lebensbedrohliche Situationen» im Wasser
Aus aller Welt

Weniger Badetote 2024, aber die Gefahr bleibt - Retter berichten von dramatischen Einsätzen, bei denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Für das kommende Jahr wagt die DLRG eine Prognose.

weiterlesen...