Angesichts des Klimawandels fordert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mehr Maßnahmen zum Schutz vor UV-Strahlung. «Das Thema UV-Schutz gehört infolge des Klimawandels noch stärker auf die Agenda von Politik, Stadtplanern und anderen Verantwortlichen», sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Nötig seien etwa Schattenoasen für Erwachsene und für Kinder. «Es ist wünschenswert, dass etwa Schulen und Freibäder, aber auch Kitas ihre Außenflächen mit Sonnensegeln oder anderen Schattenspendern versehen», erläuterte Paulini. Viele Spielplätze etwa lägen immer noch in der prallen Sonne. Die Zahl der sonnenreichen Jahre ist laut BfS in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gestiegen. «Der Klimawandel bringt uns in Deutschland mehr wolkenlose Tage und damit vermehrt ultraviolette Strahlung, die Hautkrebs verursachen kann», betonte Paulini. Die Gesundheitsrisiken durch UV-Strahlung dürften in der Klimakrise nicht unterschätzt werden. Seit dem Jahr 2000 habe sich die Zahl derjenigen, die an Hautkrebs neu erkrankt sind, mehr als verdoppelt. Um sich vor Strahlung zu schützen, lohne es den aktuellen UV-Index zu beobachten. «Schon bei einem recht niedrigen Wert - also ab Wert 3 - sollte man zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten bleiben», sagte Paulini.
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Bundesamt für Strahlenschutz: Mehr Schutz vor UV-Strahlung
Die Gesundheitsrisiken durch UV-Strahlung dürfen laut BfS in der Klimakrise nicht unterschätzt werden. Seit dem Jahr 2000 habe sich die Zahl derjenigen, die an Hautkrebs neu erkrankt sind, mehr als verdoppelt.
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