Vor dem geplanten Start der bemannten Mondmission «Artemis 2» der US-Raumfahrtbehörde Nasa gibt es neue technische Probleme. Bei einem Test auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida habe die Wasserstoff-Befüllung der Rakete «Space Launch System» nicht wie geplant funktioniert, teilte die Nasa mit. Die zuständigen Ingenieure würden nun ein Filtersystem austauschen, das als mögliche Ursache der Probleme vermutet werde. Im Anschluss sei noch im Februar ein zweites sogenanntes «Wet Dress Rehearsal» geplant, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet werden. Bei einer ersten solchen Generalprobe - die wegen außergewöhnlich niedriger Temperaturen und starker Winde im US-Bundesstaat Florida auch schon um einige Tage hatte verschoben werden müssen - waren Anfang Februar Wasserstoff-Lecks aufgetreten. Daraufhin seien Dichtungen ausgetauscht worden, hieß es von der Nasa. Den frühestmöglichen Starttermin für die Mission hatte die Nasa ursprünglich auf den 6. Februar datiert. Nun geht die Behörde von einem Start frühestens im März aus. Mit der «Artemis 2»-Mission sollen noch in diesem Jahr erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Zuletzt waren 1972 US-Astronauten auf dem Mond.Start nicht vor März
Bildnachweis: © Sam Lott/NASA via AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Bemannte Nasa-Mondmission: Probleme auch bei weiterem Test
Der erste bemannte Mondflug seit 1972 lässt auf sich warten: Bei einem ersten großen Test bereiteten Wasserstoff-Lecks Probleme, nun ein Filtersystem.
Meistgelesene Artikel
- Zeugenaufruf der Kriminalpolizei
- 25. Februar 2026
Sexuell motivierter Übergriff am Bahnhof Pfaffenhofen – Kriminalpolizei Ingolstadt sucht Zeugen
Polizeimeldung
- 20. Februar 2026
Viertes Todesopfer nach Lawinen in Österreich
In den Tiroler Bergen gehen zahlreiche Lawinen ab. Vielfach wurde nach Verschütteten gesucht. Am Abend starb eine verletzte Person im Krankenhaus.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. März 2026
Nizza: Teenager erschlägt Mutter nach Streit um Alkohol
Ein 13-Jähriger ruft die Polizei – doch die Wahrheit über den Tod seiner Mutter offenbart sich erst nach widersprüchlichen Aussagen und einem schockierenden Geständnis.
- 15. März 2026
Zwei Schweizer nach Bootsunglück vor Seychellen vermisst
Im Indischen Ozean sinkt ein Ausflugsschiff: Zwei Schweizer bleiben verschwunden, ein Einheimischer wird vermisst. Die Küstenwache sucht weiter.
Beim Sex zwischen den kurzlebigen Eintagsfliegen wird es artistisch: Mit «Genitalfüßen» und Doppelpenis vollführen sie einen gelenkigen Liebesakt in der Luft. Wie genau machen sie das?










