23. Juni 2025 / Aus aller Welt

Anklage erhoben nach Todesfahrt in Mannheim mit zwei Toten

Am Rosenmontag fährt ein 40-Jähriger durch die Mannheimer Fußgängerzone und erfasst Menschen mit seinem Auto. Eine Frau und ein Mann sterben. Die Staatsanwaltschaft sieht kein politisches Motiv.

Zwei Menschen wurden in der Mannheimer Innenstadt getötet. (Archivbild)

Nach der Todesfahrt von Mannheim am Rosenmontag hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 40-Jährigen erhoben. Dem Deutschen aus Ludwigshafen werde unter anderem Mord und versuchter Mord vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Mannheim mit. Bei der Fahrt wurden eine 83-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann getötet. 14 Menschen wurden verletzt, fünf von ihnen schwer.

Laut der Mitteilung hat sich der Tatverdächtige weiterhin nicht zu der Tat und den Hintergründen eingelassen. «Die weiteren Ermittlungen haben keine Hinweise auf ein politisches Motiv ergeben», hieß es weiter. «Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass er seit vielen Jahren an einer psychischen Erkrankung leidet.» Es sei daher nicht auszuschließen, dass er zum Zeitpunkt der Taten vermindert schuldfähig war.


Bildnachweis: © Boris Roessler/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Viertes Todesopfer nach Lawinen in Österreich
Aus aller Welt

In den Tiroler Bergen gehen zahlreiche Lawinen ab. Vielfach wurde nach Verschütteten gesucht. Am Abend starb eine verletzte Person im Krankenhaus.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Schüler bei Bus-Crash auf A8 eingeklemmt und schwer verletzt
Aus aller Welt

Zwei Busse kollidieren, ein Schüler muss befreit werden, Lehrer und Mitschüler erleben den Unfall hautnah. Wie es zu dem Crash kam.

weiterlesen...
«Verschwörungen»: Harry und Meghan verärgert über Royal-Buch
Aus aller Welt

Ein bald erscheinendes Buch über die Royals sorgt für Wirbel: Harry und Meghan kritisieren darin enthaltene Behauptungen als «Verschwörungen und Melodramatik».

weiterlesen...
Mikrochip im Essen gehörte zu ehemaligem Rennpferd
Aus aller Welt

Ein Gast einer Suppenküche findet einen Fremdkörper in seinem Gericht. Labortests ergeben: Es handelt sich um den Mikrochip eines früheren Rennpferdes. Für den ehemaligen Besitzer hat das Folgen.

weiterlesen...