15. August 2022 / Aus aller Welt

618 Todesopfer durch Rekordfluten in Pakistan

Pakistan leidet in diesem Jahr unter ungewöhnlich starkem Monsunregen. Viele Todesopfer sind zu beklagen. Und weiterer Regen ist angesagt.

Naturkatastrophen haben in Pakistan zugenommen.

In Pakistan ist die Zahl der Todesopfer nach den Rekordfluten mittlerweile auf 618 gestiegen. Nach Angaben der nationalen Katastrophenbehörde des südasiatischen Landes hatten die Wassermassen außerdem fast 70.000 Häuser zerstört.

Seit Beginn der Regenzeit im Juni leidet Pakistan unter ungewöhnlich starkem Monsunregen. Millionen von Menschen seien nun von Infektionskrankheiten bedroht, die sich im Wasser ausbreiten, so die Behörde. Meteorologen warnten vor weiterem Regen in den kommenden Tagen.

Naturkatastrophen wie Fluten, Dürren oder Hitzewellen haben in Pakistan zugenommen. Experten machen den Klimawandel für das Phänomen verantwortlich. Pakistan gehört zu den Ländern, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.


Bildnachweis: © Jamil Ahmed/XinHua/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Viertes Todesopfer nach Lawinen in Österreich
Aus aller Welt

In den Tiroler Bergen gehen zahlreiche Lawinen ab. Vielfach wurde nach Verschütteten gesucht. Am Abend starb eine verletzte Person im Krankenhaus.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Vergewaltigung in Jugendzentrum? Zunächst keine Anzeige
Aus aller Welt

Erst als sich das Opfer einer Polizistin anvertraut, kommt der Fall ans Licht: Eine mutmaßliche Vergewaltigung in einem Jugendzentrum blieb offensichtlich lange ungemeldet. Was sind die Gründe?

weiterlesen...
Busbrand in Schweiz: Täter hatte wohl psychische Probleme
Aus aller Welt

Ein Schweizer Linienbus brennt völlig aus. Sechs Menschen sind tot, fünf teils schwer verletzt. Was ist bislang über den mutmaßlichen Täter bekannt?

weiterlesen...
Günther: Soziale Medien führen Gesellschaft «in den Abgrund»
Aus aller Welt

Noch eindringlicher als zuvor fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident ein Social-Media-Verbot für junge Menschen. Warum Deutschland aus seiner Sicht eine «schwere Sünde» begangen hat.

weiterlesen...