Ermittler haben in einem Massengrab in Zentralmexiko 32 Leichen entdeckt. 15 Tote seien bereits identifiziert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Guanajuato mit. Einem Bericht der Zeitung «Milenio» zufolge handelt es sich um den größten Leichenfund in Guanajuato seit fünf Jahren. Die Toten wurden auf einem Grundstück in der Ortschaft La Calera nahe der Stadt Irapuato gefunden. Der Hintergrund war zunächst unklar. Guanajuato ist ein wichtiger Industriestandort, der bis vor wenigen Jahren als relativ sicher galt. Aufgrund der Gewalt der Drogenkartelle gehört der Bundesstaat mittlerweile allerdings zu den gefährlichsten in Mexiko. In dem lateinamerikanischen Land gelten nach offiziellen Angaben mehr als 124.000 Menschen als vermisst. Viele von ihnen dürften von Verbrechersyndikaten verschleppt und ermordet worden sein.
Bildnachweis: © Daniel Resendiz/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
32 Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt
In dem lateinamerikanischen Land werden über 100.000 Menschen vermisst. Viele dürften Opfer der Drogenkartelle geworden sein. Die Kriminellen töten ihre Gegner und verscharren sie in Massengräbern.
Meistgelesene Artikel
- 17. September 2026
Oktoberfest 2026: Drohnenbetrieb rund um den Flughafen München eingeschränkt
Pressemitteilung Polizei
- 23. September 2026
Polizei kontrolliert Schulwege: 19 Verstöße in Ingolstadt festgestellt
Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Nord
- 17. September 2026
Bemalter Sarg wird zugunsten des Hospizvereins Ingolstadt verkauft
Ein Sarg voller Leben – für den guten Zweck
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Oktober 2026
Alkoholverbot an Bahnhöfen - Das Wichtigste im Überblick
Kein Bier, kein Sekt, kein Schnaps - der Konsum von Alkohol ist an Bahnhöfen ab sofort tabu. Ein nüchterner Blick auf die neuen Vorgaben. Und darauf, was die Bahn sich davon verspricht.
- 14. Oktober 2026
Unwetter in Griechenland - Mann von Wassermassen mitgerissen
Autos werden fortgerissen, Fähren bleiben im Hafen, Flüge müssen umgeleitet werden: Griechenland kämpft mit schweren Unwettern. Ein Mann stirbt.
- 14. Oktober 2026
Social Media unter 13 tabu - Kabinett plant Übergangsregeln
EU-weite Regeln für Social-Media-Nutzung rücken nach Angaben von Familienministerin Prien näher. Die Regierung will aber auch eigene Regeln ergänzend auf den Weg bringen, beschloss das Kabinett.









