10. Juli 2025 / Aus aller Welt

17-Jähriger stirbt in Italien in eigener Sandgrube

Eine Szene wie Tausend Mal gesehen: Drei Jungen buddeln ein Loch in den Sand. Doch plötzlich bricht die Grube in sich zusammen. Für einen von ihnen kommt jede Hilfe zu spät.

Beim Buddeln im Sand kommt ein 17-jähriger Junge an einem italienischen Strand ums Leben. (Foto: Archiv)

Tragödie an einem italienischen Strand: Im Badeort Montalto di Castro nördlich von Rom ist ein 17-Jähriger ums Leben gekommen, der mit seinen beiden kleinen Brüdern ein Loch in den Sand graben wollte. Der Junge hatte sich in der Nähe eines Campingplatzes anderthalb Meter tief in die Erde gebuddelt, als die Grube plötzlich in sich zusammenbrach, wie die Nachrichtenagentur Adnkronos am Abend unter Berufung auf die Polizei berichtete. Er wurde von den Sandmassen begraben und erstickte. 

Die beiden Brüder hatten sich gerade entfernt, so dass zunächst niemand das Unglück bemerkte. Als sie gegen 15.00 Uhr zurückkehrten, riefen sie sofort den Vater an, der die Rettungsdienste alarmierte. Der Junge konnte jedoch erst nach 40 Minuten aus dem Sand gezogen werden - zu spät. Die Familie kommt aus dem etwa 100 Kilometern entfernten Rom und verbrachte auf dem Campingplatz ihren Urlaub.


Bildnachweis: © Christoph Sator/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Frau in Ingolstadt erstochen – Söhne greifen ein
Aus aller Welt

Mit einem Messer wird eine Frau in Ingolstadt auf offener Straße tödlich verletzt – der Verdächtige ist laut Polizei ihr Ex-Partner. Ihre beiden Söhne sollen noch versucht haben, den Mann abzuhalten.

weiterlesen...
CSU initiiert Crowdfunding-Plattform für Ingolstadt
Aktuelles aus der Region 10

Neue Initiative heimat-hilft.de soll Vereine, Schulen, Kindergärten und Co. mit Unterstützern und Sponsoren zusammenbringen

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Erdbeben vor der Küste alarmiert Japan - Warnstufe gesenkt
Aus aller Welt

Vor der Küste Japans kommt es zu einem schweren Erdbeben, mehrere Menschen werden verletzt. Die Behörden warnen zunächst vor bis zu drei Meter hohen Wellen - doch ganz so schlimm soll es nicht kommen.

weiterlesen...
Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Aus aller Welt

Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.

weiterlesen...
Regenfluten in Indonesien - fast 1.000 Tote auf Sumatra
Aus aller Welt

Die Hochphase der Regenzeit beginnt gerade erst, doch jetzt schon steigt die Zahl der Toten und Vertriebenen auf Sumatra immer weiter. Und für die kommenden Tage werden neue Regenfälle erwartet.

weiterlesen...