16. November 2022 / Aus aller Welt

Mädchen gefesselt gefunden - Polizei ermittelt

Spaziergänger finden in einem Waldstück eine gefesselte 13-Jährige. Das Mädchen war auf dem Weg zur Schule und wurde offensichtlich überfallen. Was war passiert? Es gibt viele Puzzleteile.

Polizisten durchsuchen das Gelände, in dem die 13-Jährige morgens bewusstlos aufgefunden wurde.

Nach dem Fund eines bewusstlosen und an den Händen gefesselten 13-jährigen Mädchens in einem Wald in Ostbevern im Münsterland ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Das sagte eine Sprecherin der Polizei am Mittwochmorgen. Das Mädchen sei noch am Dienstagabend aus dem Krankenhaus entlassen worden, berichtete die Polizei später. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand der 13-Jährigen wollte die Sprecherin nicht machen.

Es würden Spuren ausgewertet und Zeugen befragt, damit alle «Puzzleteile» des Falls zusammengefügt werden könnten, schilderte die Sprecherin. Dazu gehöre beispielsweise die Auswertung des Handys der Geschädigten.

Die 13-Jährige war am Dienstagmorgen bewusstlos mit gefesselten Händen in einem Waldstück in Ostbevern von Passanten gefunden worden. Einem Paar war beim Spaziergang in dem Waldstreifen ein Fahrrad und ein Rucksack am Wegesrand aufgefallen. Rettungskräfte brachten das Mädchen in ein Krankenhaus. Es hat nach ersten Angaben der Polizei nur leichte Verletzungen erlitten. Das Mädchen konnte sich laut Polizei bei einer ersten Befragung nicht an den Vorfall erinnern.


Picture credit: © Guido Kirchner/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Weitere Artikel derselben Kategorie

Kaufbeuren ist Deutschlands neue Blitzhauptstadt
Aus aller Welt

Kaufbeuren im bayerischen Allgäu führt das neue Blitz-Ranking an, doch die Zahl der Einschläge ist 2025 ungewöhnlich niedrig. Das gilt besonders für den Norden.

weiterlesen...
Betäubt und vergewaltigt - Justiz geht gegen Netzwerk vor
Aus aller Welt

Sie sollen Frauen betäubt und vergewaltigt und sich dafür gegenseitig Tipps gegeben haben. Die deutsche Justiz ermittelt gegen mehrere Männer aus China. Frauen wurden als «tote Schweine» bezeichnet.

weiterlesen...
Kolumbien will Flusspferde von Drogenbaron Escobar keulen
Aus aller Welt

Der Boss des Medellín-Kartells brachte einst vier Nilpferde auf sein Anwesen, mittlerweile machen rund 200 Nachkommen die Gegend unsicher. Jetzt greifen die Behörden zu einem radikalen Mittel.

weiterlesen...