Der große Wald- und Buschbrand, der in den vergangenen Tagen nördlich der zyprischen Hafenstadt Limassol tobte, ist unter Kontrolle. Es werde jedoch weiterhin zu Boden und aus der Luft kontrolliert, ob Brandherde wieder aufflammten, berichtet das Nachrichtenportal «Cyprus Times». Den Behörden zufolge soll eine Fläche von rund 120 Quadratkilometern verbrannt sein. Zwei Menschen waren in den Flammen ums Leben gekommen - ihr Auto wurde vom Feuer umzingelt. Dutzende Menschen mussten in Krankenhäusern versorgt werden, Häuser brannten aus, zahlreiche Tiere verendeten. Teams des Landwirtschaftsministeriums hätten bereits mit der Registrierung der Schäden begonnen, betroffene Landwirte könnten Hilfsanträge stellen, schrieb «Cyprus Times». Die Regierung steht derweil für ihr Management des Großbrandes in der Kritik. Erst im Juni hatte ein Regierungssprecher vor Journalisten versichert, man sei auf Waldbrände besser vorbereitet als je zuvor. Nun kritisieren Parteien aller politischen Richtungen das «völlige Fehlen eines Plans und den Mangel an Koordination», das zu zwei Toten, vielen Verletzten und großer Zerstörung geführt habe.Tote und Verletzte
Regierung hatte «keinen Plan»
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120 Quadratkilometer Fläche auf Zypern verbrannt
Auf Zypern beginnt nach dem gewaltigen Waldbrand die Schadensaufnahme. Weiterhin besteht Sorge, dass das Feuer wieder aufflammt. Die Regierung steht derweil für ihr Brandmanagement in der Kritik.
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