Bei einem Grubenunglück im Südwesten Pakistans sind zwölf Menschen gestorben. Elf Bergleute habe man nur noch tot bergen können und gehe davon aus, dass auch der zwölfte noch verschüttete Grubenarbeiter das Unglück nicht überlebt habe, sagte Abdul Ghani Baloch, der Bergwerksinspektor der Provinz Balutschistan, am Sonntag. Die Kohlemine war am Donnerstagnachmittag nach einer Explosion eingestürzt, und hatte die Bergarbeiter etwa 1.500 Meter unter der Erde eingeschlossen. Es habe mehr als 50 Stunden gedauert, die Leichen zu bergen, und man suche immer noch nach dem 12. Bergarbeiter, sagte Baloch. In Pakistan kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen und Explosionen im Bergbau, weil Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden.
Bildnachweis: © -/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
12 Tote nach Grubenunglück in Pakistan
Tagelang kämpften Rettungskräfte in Pakistan um das Leben der verschütteten Bergleute. Jetzt herrscht traurige Gewissheit.
Meistgelesene Artikel
Tagsüber wird beim Christopher Street Day ausgelassen gefeiert, am Abend gibt es bei einem Angriff eine Tote und viele Verletzte. Was bisher über den mutmaßlichen Täter bekannt ist.
- 19. Juli 2026
Unbekannter attackiert Festbesucher – acht Verletzte
Blutige Nacht bei einem Dorffest: Ein Unbekannter verletzt mehrere Menschen, darunter einen 16-Jährigen. Der Täter kann in der Menge verschwinden - die Fahndung läuft.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. August 2026
Mutmaßlicher Gangster-Boss nach Irland ausgeflogen
Die kriminelle Organisation ist in Irland berüchtigt. Seit Jahrzehnten soll sie Drogen- und Waffenschmuggel kontrollieren. Jetzt soll der mutmaßliche Boss vor Gericht vorgeführt werden.
- 9. August 2026
Drei Verletzte durch Schüsse in Dänemark
An einem Sonntagnachmittag fallen Schüsse in einer Wohngegend der dänischen Kleinstadt Holbæk. Die Polizei ist mit vielen Kräften vor Ort - und fahndet nach den flüchtigen Tätern.
- 9. August 2026
Hunderte fliehen vor Waldbrand im Südwesten Spaniens
Die Waldbrandsaison in Spanien verläuft in diesem Jahr ungewöhnlich heftig. Zurzeit sind vor allem die Menschen im Südwesten des Landes beunruhigt.










