6. August 2017 / Aktuelles aus der Region 10

Verbesserungen für Radfahrer

Investitionen in die Fahrrad-Infrastruktur

Verbesserungen für Radfahrer

Rund 21 Prozent beträgt der Anteil der Fahrradfahrer aktuell am innerstädtischen Verkehr in Ingolstadt. Bis zum Jahr 2025 soll dieser Anteil auf mindestens 25 Prozent erhöht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Verkehrsentwicklungsplan (VEP), der vom Stadtrat in seiner letzten Sitzung beschlossen wurde, Schlüsselmaßnahmen definiert, die die Stadt noch fahrradfreundlicher machen sollen.

Priorität hat dabei der Ausbau eines Vorrangroutennetzes für Radler. Außerdem müsse generell das Image des Fahrradverkehrs verbessert werden, sagt dazu Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle. Aktionen wie das „Stadtradeln“ im Juli würden hier einen wichtigen Beitrag leisten, auch wenn es primär eine Klimaschutz-Aktion sei. Ebenfalls ganz oben auf der Liste im VEP stehen die Förderung der Fahrrad E-Mobilität und der Ausbau hochwertiger Fahrrad-Abstellanlagen.
Nicht erst mit dem neuen VEP bemüht man sich bei der Stadt den Fahrradverkehr zu fördern, schon in den vergangenen Jahren hat die Stadt hier viel investiert. Laut Tiefbauamtsleiter Walter Hoferer wurden seit 2012 rund zehn Millionen Euro für bauliche Verbesserungen der Fahrrad-Infrastruktur ausgegeben. Der Großteil der Summe entfiel auf den Bau und die Sanierung von Radwegen – elf Kilometer wurden in den vergangenen Jahren neu gebaut. Dazu wurde eine ganze Reihe neuer Abstellanlagen errichtet, die größte am Ingolstädter Hauptbahnhof. Weitere kleinere Maßnahmen tragen ebenfalls dazu bei, das Fahrradfahren noch komfortabler zu machen. Dazu gehören unter anderem die neuen Fahrradboxen und die Reparaturstation am Viktualienmarkt, eine bessere Beschilderung von Radwegen oder die Freigabe von Einbahnstraßen in beide Richtungen für Radler.

„Hier muss man sich allerdings bewusst sein, dass ein Vorteil für die einen manchmal ein – kleiner – Nachteil für die anderen ist“, erinnert Hoferer. „In Einbahnstraßen, die für Radfahrer freigegeben sind, fallen beispielsweise Stellplätze weg.“

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