Die Stadt Ingolstadt hat eine neue „Lösungsrunde Sauberkeit und Sicherheit“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Maßnahmen gegen Vermüllung, illegale Müllablagerungen, Graffiti und Vandalismus künftig besser zu koordinieren und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Auf Initiative von Bürgermeister Dr. Franz Wöhrl kamen im Juni Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei sowie verschiedener städtischer Einrichtungen erstmals zusammen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Vermüllung im öffentlichen Raum, illegale Müllablagerungen an Wertstoffinseln, Graffiti, herrenlose Einkaufswagen in Wohngebieten sowie Vandalismus in Grünanlagen und an öffentlichen Einrichtungen.
In der Auftaktsitzung wurden die aktuelle Lage analysiert und bestehende Maßnahmen zusammengetragen. Zudem wurden zahlreiche Handlungsfelder definiert, die nun weiter geprüft werden. Dazu zählen unter anderem verstärkte Kontrollen an bekannten Problemstellen, Verbesserungen bei Sauberkeit und Abfallentsorgung, ordnungsrechtliche Maßnahmen, bauliche Veränderungen zur Erhöhung der Sicherheit sowie eine stärkere Sensibilisierung der Bevölkerung. Auch die Einführung eines Kommunalen Ordnungsdienstes mit bestehendem städtischen Personal wird geprüft.
Bürgermeister Franz Wöhrl betont, dass Sauberkeit und Sicherheit maßgeblich zur Lebensqualität und Attraktivität Ingolstadts beitragen. Durch die regelmäßigen Treffen sollen Probleme schneller erkannt und gemeinsam Lösungen entwickelt werden.
Auch Oberbürgermeister Dr. Michael Kern begrüßt die neue Zusammenarbeit. Sauberkeit und Sicherheit seien Gemeinschaftsaufgaben, bei denen bereits viele Bereiche gute Arbeit leisten. Die neue Lösungsrunde solle diese Aktivitäten künftig noch besser bündeln und koordinieren.
An dem ersten Treffen nahmen neben Oberbürgermeister Dr. Michael Kern und Bürgermeister Dr. Franz Wöhrl Vertreter der Polizeiinspektion Ingolstadt, des Referats für Recht, Sicherheit und Ordnung, des Referats Stadtentwicklung und Baurecht, des Ordnungsamtes, des Gartenamtes, des Tiefbauamtes, der Ingolstädter Kommunalbetriebe sowie der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft teil. Der Austausch soll künftig regelmäßig stattfinden und konkrete Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden.










