Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Dieses Jahr fließen 198 Millionen Euro aus drei Bund-Länder-Programmen nach Bayern. Ein Großteil der Städtebauförderungsmittel fließt in den ländlichen Raum und trägt somit zur Bewältigung des demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels bei.
"Das sind sehr gute Nachrichten, denn das Geld kommt genau dort an, wo es benötigt wird“, sagt Landtagsabgeordneter Alfred Grob. "bei uns in Ingolstadt wird besonders die Innenstadt gefördert."
Die Maßnahmen sind auf drei Programme verteilt. Unter dem Schlagwort „Lebendige Zentren“ werden Ortskerne und lebenswerte Wohnumfelder gefördert. Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ hilft den Städten und Gemeinden dabei, ihre baulichen Strukturen und den öffentlichen Raum an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. „Sozialer Zusammenhalt“ hat das Ziel, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen. So wird die Integration aller Bevölkerungsgruppen unterstützt und der Zusammenhalt in der Nachbarschaft gestärkt.
Jede Kommune entscheidet selbst, für welche Projekte die Fördermittel eingesetzt werden. Schlanke Förderregeln gewährleisten maximale Freiheit für die Städte und Gemeinden. "Damit ist die Städtebauförderung die Speerspitze einer unbürokratischen Kommunalförderung", so Alfred Grob. Die Städtebauförderung hat auch für die Volkswirtschaft eine große Bedeutung. Mehr als 90 Prozent der Bauleistungen mit handwerklicher Lohnarbeit werden von Firmen aus der Gemeinde oder der unmittelbaren Umgebung durchgeführt. Damit sichert die Städtebauförderung die Beschäftigung in der örtlichen und mittelständischen Bauwirtschaft.
Mit besten Grüßen
Alfred Grob
Mitglied des Bayerischen Landtags










